Mit Büchern und Filmen kann viel gesagt werden. Ich möchte einige Bücher vorstellen, die sich in meiner Arbeit im Sinne einer Biblio-Therapie bewährt haben. Gerne höre ich Ihre eigenen Vorschläge.

Coelho kommt manchmal etwas selbstgefällig daher, das tut jedoch seiner entwaffnenden Offenheit und Bereitwilligkeit sich auf das Leben einzulassen und mit wachem Blick darüber zu schreiben, keinen wirklichen Abbruch. Von dort aus kann man gut tiefer gehen.

Bert Hellinger ist sicher nicht unumstritten, seine Darstellung der familiären und weiteren psychosozialen Zusammenhänge ist jedoch meines Wissens in dieser Form einzigartig und hilft zum tiefen Verständnis.

Hermann Hesse: Siddartha

Eli Jaxon-Bear: Das spirituelle Enneagramm. Goldman Arcana. 2005

Poonjaji: Der Gesang der Stille.

Ramana Marharshi: Die essentiellen Lehren, Kamphausen, 2006, sowie sein sonstiges Werk.

Ibrahim-Emanuel Schmitt, nähert sich den existentiellen Themen unkompliziert, einfühlsam und mit viel Humor.

Shakesspears Werke stellen immer sehr differenziert die menschlichen Regungen dar, furchtlos.

Luise Reddemann, Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt, Herder-Verlag. Einzelne therapeutische Schritte für eine Annäherung an sich Selbst, insbesondere, wenn viel zerbrochen ist.

Treya und Ken Wilber, Mut und Gnade. Hier beschreibt Wilber, auch mit Tagebuchauszügen seiner Frau, deren Krebserkrankung. Es finden sich die einzelnen Schritte der Krankheitsbewältigung und der Friede, den sie schlussendlich in ihrem Herzen findet.

Iriving D. Yalom beschreibt in seinem Werk Die Schopenhauer-Kur, sehr schön die gruppentherapeutische Arbeit.